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Stabile Steueroasen & Vorteile der Offshore Gesellschaft 

Stand: 01/2012

Sollten Sie bisher keine oder nur eine geringe Erfahrung im Umgang mit Steueroasen und Offshore Gesellschaften besitzen, so können Sie sich nun auf dieser Seite umfassend zu diesem Thema informieren. Dies bedarf einiger Minuten, dafür jedoch erhalten Sie eine Informationsfülle, die Sie in der Regel auf nur einer Webseite nicht finden. Nehmen Sie sich die Zeit, ein solides Wissen und ein sicheres Gefühl werden der Lohn sein. Darüber hinaus raten wir Ihnen vor einer Gründung, noch offene Fragen mit unserem Serviceteam abzuklären. Denken Sie rational, aber hören Sie auch auf Ihr Bauchgefühl. Eine Offshore Firma ist keine "mal eben" Entscheidung. Herzlichen Dank!


Die G20 Steueroasen

Ein Dauerbrenner bei G 8 und G20 ist die „Austrocknung“ der Steueroasen. Doch entgegen einer weitläufig verbreiteten Meinung bedeutet dies nicht, dass es nach dem Willen der Politik in der Zukunft keine Offshore Gesellschaften mehr geben soll. Im Gegenteil! Die USA (mit Delaware und Nevada) und auch europäische Staaten (Madeira, Niederländische Antillen, Gibraltar, etc.) praktizieren, ja sogar fördern die Entstehung und Existenz solcher Oasen-Gesellschaften.

Worum es der Politik in ihren Bemühungen geht und was gemeint ist, wenn von der „Trockenlegung“ der Steueroasen gesprochen ist, kann in einem Satz zusammengefasst werden. Es geht um die möglichst breite Offenlegung, den dazu erforderlichen Informationsaustausch und die Transparenz hinsichtlich privater Vermögen auf „verdeckten“ Bankkonten. Insbesondere auch Trusts, Hedge Fonds und ähnliche Gebilde befinden sich im Fadenkreuz und dies ist, angesichts der schwierigen und gefährlichen Lage der Weltwirtschaft, mit Verständnis zu betrachten.

Was bleibt, ist die Möglichkeit der Nutzung internationaler Gebilde. Wer beispielsweise in Delaware oder auch auf den BVI ein Unternehmen betreibt, Einnahmen gemäß den Gesetzmäßigkeiten versteuert und sich an die gegebenen Spielregeln hält, der hat nichts zu befürchten. Weder aus heutiger, noch bei Sicht in die Zukunft. Das Recht auf Vertretung durch Dritte (Treuhänder) steht ebenso wenig zur Diskussion, wie die Nutzung ausländischer Banken für Gesellschaftskonten.

Abschließend lässt sich sagen, dass die relevanten Offshore Staaten seit Jahren bereits den Forderungen der G20, G8 und OECD nachkommen. Die BVI, Seychellen, Belize, Delaware, Nevada, Hongkong und St. Vincent bieten zwar Diskretion und eine vorteilhafte Besteuerung von Gewinnen, liegen jedoch damit nicht im Fokus der internationalen Politik. Offshore Gesellschaften sind und bleiben geschützte Rechtskörper, auch nach dem Willen der Politik.

Übrigens, der Begriff der sogenannten Steueroasen bezieht sich auch nicht auf Niedrigsteuerländer. Wer also internationales Business über beispielsweise eine Zypern Limited betreibt und mit 10% Körperschaftssteuer versteuert, der wird dies „ungehindert“ auch in der Zukunft so tun können.

Und noch ein letzter Rat. Eine umfassende und professionelle Beratung durch einen Rechtsanwalt oder auch Steuerberater ist in jedem Fall anzuraten. Hierzu stehen Ihnen entsprechende Kräfte im Hause zur Verfügung.

 

Steueroasen und die Offshore Gesellschaft    

Ob aus Erzählungen Dritter, aus Medienberichten oder auch aus subjektiven Beiträgen im Internet. Wer sich seit dem Jahre 2012 mit dem Thema Offshore beschäftigt, der hat in der Regel erkannt: Offshore Gesellschaft ist nicht mehr gleich Offshore Gesellschaft und dies gilt übergeordnet auch für die Begrifflichkeit "Steueroase".

Wer bis vor wenigen Monaten mit dem Begriff "Offshore Gesellschaft" clevere Vorteile in Form der Anonymität, Datensicherheit, Bankgeheimnis und Steuerfreiheit verbunden hat, muss zumindest in einigen Offshore Jurisdiktion nun den Rotstift ansetzen und die Liste der in Frage kommenden Offshore Steueroasen um über 90% kürzen. Der Vorteil dieser Veränderungen ist, die Auswahl fällt nicht mehr so unglaublich schwer.

Einige Staaten, meist kleinere, unabhängige und sehr wohlhabende Länder, verdienen jedoch auch nach G20, G8 und OECD weiterhin die Bezeichnung Steueroase und bieten die Rahmenbedingungen, die man sich bei Gründung einer Offshore Gesellschaft wünscht. Hierzu gehören folgende Staaten:



Die Wirtschaftsstruktur der Offshore Steueroasen

Wichtige Standortfaktoren in Offshore Zentren sind niedrige oder keine Steuern, ein geringes Maß an Regulierung, ein solides Bankgeheimnis, ein relativ hoher Bildungsstand, wenig Korruption, Rechtssicherheit und politische Stabilität.


Der Finanzsektor und das Internet Business sind in Offshore Steueroasen, zumindest in der Außenwirkung, die dominierenden Faktoren. Angesiedelt sind Banken, Versicherungen (zum Beispiel sogenannte Eigenversicherer), sowie Trusts oder Fonds zur Vermögensverwaltung. Auch werden von Onshore-Unternehmen Gesellschaften gegründet, die Teile ihres Geschäfts abwickeln, um beispielsweise Haftungsgefahren zu verringern.


Weiter gibt es Unternehmer und Privatpersonen, die in Offshore Staaten Vermögen verwalten, meistens mit dem Ziel, die höheren Steuersätze in ihren Heimatländern zu minimieren. Die Rechtssicherheit und Stabilität der Standorte sind im Vergleich zu vielen Schwellen- und Entwicklungsländern sehr hoch, was dazu führt, dass wohlhabende Privatpersonen und Unternehmen ihre Finanzen hier verwalten.

Die wirtschaftliche Struktur der verschiedenen Standorte ist allerdings sehr stark differenziert. Während beispielsweise Vanuatu dem Klischee einer Steueroase mit einem hohen Anteil an Briefkastenfirmen und wenigen materiell dort stattfindenden Geschäftsaktivitäten entspricht, sind Standorte wie Seychellen, Republik Belize, der US-Bundesstaat Delaware und Nevada und St. Vincent inzwischen komplexe Standorte, die in ihren Märkten wichtige Cluster gebildet haben.

Haben Sie noch Fragen zum Thema Offshore Gesellschaft und Steueroasen?

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